geschrieben von handy | 22 Okt, 2009
Spätestens seit
Einführung benutzerfreundlicher Smartphones wie dem iPhone nimmt der Zugriff
auf mobile Zeitungswebsites rasant zu. Das mobile Internet ist eine gute Chance
zusätzliche Nutzergruppen zu erschließen, ohne das stationäre Webangebot zu
kannibalisieren. Dem Start von mobilen Zeitungsportalen würden
jetzt auf breiter Front in vielen Verlagen Planungen für das Angebot von
speziellen iPhone-Apps folgen. Ein Beispiel hierfür sei der Axel Springer
Verlag, der bereits einige Apps im Angebot habe. Um von den Usern
angenommen zu werden, müssen solche Apps ein bestimmes Problem lösen und ein
Bedürfnis befriedigen, das nicht an anderer Stelle kostenlos angeboten wird.
Exklusive Inhalte oder Service-Tools sind dafür besonders gut geeignet.
Die Hardware muss passen! Durch günstige
Tarife, schnelle Verbindungen und Flatrates macht es dann immer mehr Spaß, in
bestimmten Situationen außerhalb der Wohnung oder des Arbeitsplatzes das Handy
zum Abrufen von aktuellen Meldungen und Services zu nutzen. Zeitungsverlage
können so neue Zielgruppen in anderen Situationen als der klassischen Web- und
Printnutzung erreichen. Ein Knackpunkt in diesem
Zusammenhang bleibt aber wohl weiterhin die Frage, ob Nutzer auch bereit dazu
sind, für derartige Leistungen der Medienhäuser zu bezahlen. Im Gegensatz
zu Internetsurfern sind Handynutzer allerdings eher gewohnt, für den Abruf von Informationen
Geld zu bezahlen.
Davon, dass das
Anbieten eigener Smartphone-Applikationen für Nachrichtenproduzenten zu einem
sehr gewinnbringenden neuen Geschäftsfeld werden könnte, ist man bei
Medienunternehmen wie der New York Times, BBC, Financial Times oder Huffington
Post jedenfalls fest überzeugt.
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